Newsbeiträge

32. Sonntag im Jahreskreis – 10./11.11.2018

Eingereicht von markus am 08. Nov 2018 - 19:12 Uhr

Markus 12,38-44 - Wenn Jesus aufs Geld zu sprechen kommt, wird es schwierig. Er setzt nicht nur die uns bekannten Gesetzmäßigkeiten und Regeln außer Kraft, sondern agiert geradezu unvernünftig. Er lobt allen Ernstes die arme Witwe, die alles spendet, was sie hat, ihren ganzen Lebensunterhalt. Und die dadurch zur Empfängerin dessen wird, was die Reichen freigebig und reichhaltig geben und dafür von Jesus auch noch getadelt werden.
Ja, wenn Jesus aufs Geld zu sprechen kommt, wird es schwierig. Und wenn es bei Jesus schwierig wird, dann heißt es nachdenken und nicht vorschnell abwiegeln. Denn dass das Evangelium uns unangenehm ist, das liegt auf der Hand. Und dass uns die Geschichte unangenehm ist, dass sie uns provoziert, ist ein erster guter Schritt. Denn dann gestehe ich mir ein, dass die Geschichte von der armen Witwe durchaus etwas mit mir zu tun hat, dass sie eine Anfrage an mich und meinen Umgang mit dem Geld ist. Aber vielleicht geht es Jesus in dieser Geschichte auch gar nicht so sehr ums Geld. Nicht darum, etwas oder auch viel Geld zu geben, sondern sich selbst zu geben. Vielleicht geht es Jesus, wenn er übers Geld redet, nicht immer nur ums Geld. Sich selbst und ganz zu geben, das kann sehr viele Formen haben.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


30 Jahre Kleiderkammer

Eingereicht von um am 02. Nov 2018 - 16:52 Uhr
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Am Volkstrauertag, 18. November 2018, begeht die Kleiderkammer ihren 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass laden die MitarbeiterInnen der Kleiderkammer nach der 11:00-Uhr-Messe alle interessierten BürgerInnen ein, sich über die Arbeit der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zu informieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich eine große Zahl bei einem kleinen Imbiss und etwas Trinkbarem in der Kleiderkammer, an der Schoonebeekstraße 8 (Eingang hinter der Stadtbibliothek), einfinden würde.

Bild: Jetti Kuhlemann / pixelio.de


31. Sonntag im Jahreskreis – 03./04.11.2018

Eingereicht von markus am 02. Nov 2018 - 00:04 Uhr

Am letzten Donnerstag haben wir das Hochfest Allerheiligen gefeiert und wieder einmal die Seligpreisungen gehört. Wer wird selig (Mt 5,1-12)?
Alle die, die Gottes Willen tun, möglichst mit reinem Herzen. Alle werden selig, die Traurige trösten, Hungernde speisen und Gerechtigkeit walten lassen gegenüber jedermann. Und zwar nicht ihre eigene Gerechtigkeit und das, was sie dafür halten. Sondern Gottes Gerechtigkeit.
Und die heißt, mit einem kurzen Satz gesagt: Im Zweifel für die Leidenden. Im Zweifel immer für die, die das größere Leid tragen. Innerlich oder äußerlich. In diesem kurzen Satz über Gottes Gerechtigkeit liegt die große Hürde für die Seligkeit.
Im Zweifel für mich selber – der Satz ist viel beliebter und oft auch schneller zu verstehen. Das ist nicht immer böse gemeint, sondern entspricht einem verbreiteten Zeitgeist.
Im Zweifel für mich. Wer diese Hürde überspringen kann oder doch wenigstens mühsam überklettern kann, die werden selig. Und erfahren das Geheimnis des Reiches Gottes am eigenen Leib und an der eigenen Seele: Alles, was ich im Namen Gottes gebe, erhalte ich zurück.
Nicht immer in der Form, in der ich es mir wünsche oder plane. Nicht immer in klingender Münze. Aber immer in Form der Seligkeit, also eines vor Gott reinen Gewissens. Und das ist viel wert.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Männertreff fährt nach Detmold: Am 4.12.2018

Eingereicht von et am 31. Okt 2018 - 14:32 Uhr
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Kunst / Kultur und exzellenter Genuss! Am Dienstag, 4. Dezember 2018, besuchen wir das bekannte "Fürstliche Residenzschloss" in Detmold und danach eine der schönsten Privatbierbrauereien in Deutschland: Die Privatbrauerei Strate, ebenfalls in Detmold.

Beim Schloss handelt es sich um eine Vierflügelanlage mit Treppentürmen. Die dem Schlosspark zugewandte Hauptfassade ist typisch für die Weserrenaissance; der Schlossturm ist ein unverzichtbarer Bestandteil eben dieser Weserrenaissance. Die Innenansicht und die Einrichtungen sind beeindruckend, z.B. der Rote Saal, der Ahnensaal oder auch das Jagdzimmer mit Jagdwaffen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Das gesamte Schloss ist bis auf wenige Privaträume zu besichtigen.

Die Privatbrauerei Strate in Detmold: In einem Statement der Brauerei heißt es: "Die Herstellung unserer Spezialitäten erfolgt aus hochwertigen Rohstoffen. Wir verwenden ausschließlich echten Hopfen und sonnengereiftes, natürliches Malz."

Ein herzhaftes, zum Bier passendes "Brauereigericht" wird ebenfalls serviert. Ein Geschenk von einem 3-€-Gutschein im Shop ist ein Dankeschön für unseren Besuch.

Wir treffen uns um 8 Uhr an der König-Christus-Kirche und fahren mit einem Zumstrullbus. Gegen 15.30 / 16.00 Uhr sind wir wieder hier. Kosten "all inclusive" 28 €. Anmeldung bis Freitag, 29.11.18 bei H. Schlie, Telefon 41539, AB oder E-Mail Hubert@schlie.de

 


30. Sonntag im Jahreskreis – 27./28.10.2018

Eingereicht von markus am 26. Okt 2018 - 18:12 Uhr

Markus 10,46-52 – Was ist das für eine Aufregung am Rande der schönen Stadt Jericho? Jericho war nicht gerade die „heilige Stadt“, wie Jerusalem, sondern Jericho war eine „weltliche“ Stadt, eine alte, stolze, reiche Stadt am Schnitt von antiken Handelswegen.
Die „Palmenstadt“ wurde sie genannt, und noch heute ist sie von Weitem als großer grüner Fleck in der Wüste erkennbar. Ein markanter Ort. Was ist das also für eine Aufregung, gerade als Jesus beim Verlassen dieser Stadt ist?
Ein Bettler – wie viele andere auch – sitzt am Stadttor; dort, wo es eng ist; dort, wo sich viele Leute durchzwängen müssen. Es ist die Aufregung um einen blinden Mann, der erkennt und bekennt, dass es Jesus ist, der da vorbeikommt. Ein Mann, der stört, und den man daher zu verscheuchen und mundtot zu machen versucht. Bis ihn Jesus hört.
Papst Franziskus spricht viel von den Rändern und von den Menschen am Rand. Es scheint, dass Menschen, die nicht im Zentrum des Beteiligtseins stehen, einen besonderen Sinn für das haben, was sie brauchen, was sie zutiefst ersehnen, nämlich sehend sein, heil werden und dazuzugehören.
Was ist das für eine Aufregung? Es ist die Aufregung eines, der Gott mit ganzer Kraft und lauter Stimme sucht, der alles von Gott erwartet.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


29. Sonntag im Jahreskreis – 20./21.10.2018

Eingereicht von markus am 18. Okt 2018 - 22:07 Uhr

Markus 10,35-45
- Wieder so ein Wort, das bei vielen unbeliebt geworden ist: Dienen. Zwar sprechen fast alle von unserer Dienstleistungsgesellschaft, aber selber dienen möchten die wenigsten.
Dienen hat so einen sklavischen Klang, den viele ab-lehnen. Also sagen sie lieber „Service“, als mache der Klang etwas besser. Tut er nicht. Nein, es geht wirklich ums Dienen und die damit verbundene, ständig zu hörende Frage: Was kann ich für Sie tun?
Ich muss nicht unentwegt um andere herumlaufen und nach ihren Wünschen fragen. Ich kann aber die Empfindungen anderer in mein Leben aufnehmen. Je mehr ich das tue, desto mehr werden sich meine eigenen Empfindungen dem Leben gegenüber klären.
Wer zum Beispiel wahrnimmt, wie wenig viele zum Leben haben, wer das wirklich wahrnimmt und zutiefst empfindet, wird sich selbst gegenüber genügsamer. Man muss nicht auf Thronen direkt neben dem lieben Gott sitzen, es genügt schon, sich von Gott geliebt zu wissen.
Gerade das lernt man beim ungeliebten Dienen, viel-leicht nur dort. Kein Dienst bleibt von Gott unbelohnt. Jeder Dienst, den ich anderen erweise – manchmal schweren Herzens und ohne rechte Lust dazu – kommt als eine Freude am eigenen Leben zu mir zurück.
In einer anderen Zeit, in ganz anderer Währung – aber es kommt zurück. So ist Gott. So ist sein Reich, diese einzigartige Welt mitten in dieser Welt.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


28. Sonntag im Jahreskreis – 13./14.10.2018

Eingereicht von markus am 12. Okt 2018 - 10:05 Uhr

Markus 10,17-30 - Ein schwieriges Evangelium, wenn wir richtig hinhören und uns erschrecken lassen, ohne gleich zu denken: „Ach, ich bin nicht gemeint ...“
So vieles machen wir richtig: Gehen zur Kirche, beten regelmäßig, engagieren uns für die, die uns brauchen – und doch: Es reicht nicht. Denn so radikal, wie Jesus es fordert, handeln wir nicht.
Mich tröstet, dass in diesem kleinen Abschnitt dreimal erzählt wird: „Jesus sah ihn an“ oder: „Er sah die Jünger an.“ Jesus stellt keine starren Normen auf und verliert dabei den Blick auf die Realität.
Er sieht seine Leute an, er liebt sie und weil das so ist, traut er ihnen Großes zu. Und wo die nicht weiterkönnen, greift Gott ein. So ist das Gespräch Jesu mit dem reichen jungen Mann eben doch auch heute wieder: Frohe Botschaft.
Es geht bei Jesu Aufforderung, alles Alte hinter sich zu lassen, darum, die Erfahrung der Nähe und Fürsorge Gottes zu machen. Dass man alles aus den Händen Gottes erhält.
Woran klammere ich mich noch, um nicht restlos in das "Solo Dios basta" (="Gott allein genügt") zu stürzen?
Mich in der Freiheit und in der Unabhängigkeit von irdischen Sicherheiten geborgen zu wissen – dort will Jesus uns hinführen. Er will uns nicht schwach und abhängig, sondern stark und frei.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Männertreff besuchte Nixdorf in Paderborn

Eingereicht von et am 30. Sep 2018 - 13:57 Uhr
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Diesmal ging es zum Forumsmuseum des Unternehmens Nixdorf in Paderborn. In 2 Gruppen mit 2 Gästeführern erlebten wir eine eindrucksvolle Führung. So wurde uns im Museumsforum Nixdorf eine grandiose Zeitreise durch die Jahrtausende erklärt, bis in die Moderne. Auch konnten wir einen Blick in die "Interaktive Medienstation mit Exponaten" tun. Ein herzhaftes Mittagessen schloss sich in einem nahegelegenen Hotelrestaurant an.

Das Unternehmen gründete der Coumputerpionier Heinz Nixdorf 1952. Es entwickelte sich mit der Zeit zu einem weltweit tätigen Elektronikkonzern. 1984 beschäftigte Nixdorf in 44 Ländern 23.000 Mitarbeiter.

Bildnachweis: BRAUN media / HNF 


Friedensgebet

Eingereicht von um am 29. Sep 2018 - 09:08 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat (03.10., 07.11., 04.12.), findet um 17:00 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul ein „Gebet für den Frieden in der Welt“ statt.


26./27. Sonntag im Jahreskreis – 29./30.09. und 06./07.10.2018

Eingereicht von markus am 27. Sep 2018 - 14:43 Uhr

Markus 9,38-43.45.47-48 - Der Gottessohn und seine schärfsten Worte: Böse zu sein bedeutet, gegen Gott zu sein.
Hier darf niemand die Worte Jesu entschärfen. Jesus ist mehr als der liebe Jesus, der freundliche, segnende Jesus, der heilende und versöhnende Jesus. Jesus ist auch der, der eindeutig sagt: Böse zu sein bedeutet, gegen Gott zu sein. Es gibt Verhalten, das Gott sich nicht gefallen lässt.
Und zwar sofort lässt er sich das nicht gefallen, auch wenn ich meine, es gehe doch irgendwie alles gut. Bei Gott geht es nicht gut, was auf Erden gut zu gehen scheint.
Wer den Kleinsten Böses tut, wochenlang, jahrelang, mag auf Erden unentdeckt bleiben. Bei Gott bleibt er es nicht. Wer anderen Menschen mit Verachtung oder Geringschätzung begegnet, mag sich auf Erden eine Lust daraus machen. Für Gott ist das nie lustig.
Wer von Gewalt und Ungerechtigkeit lebt und sich dabei die Hände reibt, während sich das Geld auf seinen Konten sammelt, mag in Saus und Braus leben. Gott merkt es sich. Die Erde ist nicht alles. Das Leben ist nicht alles. Da wird noch etwas sein. Es wird noch ein Gericht sein, wo meine Taten gewogen werden. Und wo ich erkenne: Ich liebte mich, wo ich andere hätte lieben sollen. Gericht ist die Erkenntnis versäumter Liebe.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams

Die Herbstferienausgabe gilt für die Wochenenden 29./30.09. und 06./07.10.2018
Der Nächste Sonntagsbrief erscheint am 13. Oktober 2018


25. Sonntag im Jahreskreis – 22./23.09.2018

Eingereicht von markus am 21. Sep 2018 - 05:30 Uhr

Markus 9,30-37 - Der Letzte zu sein, der Diener aller, das ist keine passive Demutsgeste, sondern der Schritt in die Verantwortung für andere. Das macht Jesus mit dem Beispiel des Kindes deutlich.
Was kann es für eine größere Verantwortung geben, als ein Kind aufzunehmen und sich um dieses Kind zu kümmern? Das ist eine das ganze Leben beeinflussende, prägende Aufgabe. Wer einen solchen Schritt wagt – sei es durch eigene Elternschaft oder durch Adoption – weiß, dass das Leben danach nicht mehr so ist wie vorher.
Und es gibt auch ganz andere Aufgaben, Dienste, die ich übernehmen kann, und die mein Leben grundsätzlich verändern; auf den Kopf stellen, so dass der Letzte von allen und der Diener aller der Erste, der Größte ist.
Das heißt zu glauben: Eine ganz andere Perspektive einzunehmen, das Geringe hoch zu schätzen, zuerst den anderen zu sehen, der meine Hilfe braucht. Auch einen anderen Blick auf sich selbst zu werfen, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen.
Das kann sehr schwer sein, doch wie befreiend und entlastend ist es, wenn es gelingt. Es ist nicht meine Sache, an mich zu denken; es ist meine Aufgabe über Gott nachzudenken; es ist Gottes Sache an mich zu denken.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


24. Sonntag im Jahreskreis – 15./16.09.2018

Eingereicht von markus am 14. Sep 2018 - 14:54 Uhr

Markus 8,27-35
- Für wen hältst du mich eigentlich? Wenn uns so ein Satz entgegengeschleudert wird, wissen wir: Da war eine Erwartung falsch, eine Hoffnung trügerisch, eine Idee nicht umsetzbar. Da heißt es, ganz schnell versöhnliche Töne anzuschlagen, um ein zorniges Gegenüber zu besänftigen.
Jesus hat so natürlich nicht gefragt. Aber wieso fragt er denn eigentlich? Ist das so wichtig, was die anderen von ihm denken?
Offenbar nicht – entscheidend ist, was die Jünger denken. Denn das ist genauso falsch wie die Vorstellung, die sich „die Menschen“ machen. Die Hoffnung des Petrus auf einen kämpferischen Messias und die grausame Realität, die Jesus ankündigt – das muss Ärger geben.
Jesus ist der Anti-Held, und er ist es für viele Menschen heute noch. Ein Opfer, ein schwacher Typ, eine weinerliche Gestalt, über die man sich lustig machen kann, ohne etwas zu riskieren.
So behutsam wie ein Liebender, so hilflos wie ein gewaltloser Kämpfer, so unauffällig wie ein stiller Beter – so ist der Menschensohn. Das ist das, was Gott von ihm will. Und Jesus macht mit. Nur so rettet man die Welt.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams

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