Newsbeiträge

14. Sonntag im Jahreskreis – 04./05.07.2020

Eingereicht von MK am 03. Jul 2020 - 05:00 Uhr

Matthäus 11,25-30. „Komm“ ist ein zentrales Wort in der Bibel. Dementsprechend auch „Kommt“.
Nicht nur ich alleine bin von Gott eingeladen, zu ihm zu kommen, wir alle. Gott kommt auf uns Menschen zu. Das ist seine Grundbewegung der Menschwerdung, dass er immer wieder und auf vielerlei Weise in diese Welt, in dieses Leben kommt.
Im Sonntagsevangelium ist es aber nicht nur Gott, der kommt, sondern er dreht gleichsam die Blickrichtung um. Er lädt uns ein, zu ihm zu kommen und alles, was schwer in den Händen und auf dem Herzen liegt, mitzubringen.
Dieses Kommen ist eine Grundbewegung des Glaubens: Ich raffe mich aus meiner Selbstbezogenheit und meinem Selbstmitleid auf und wende mich Gott zu.
Ich vertraue mich und das, was mir das Leben schwer macht, Gott an. Auch wenn ich noch nicht weiß, was Gott damit machen wird oder was sich dadurch ändern wird.
Aber Jesus verspricht, was er schenken wird: Ruhe für die Seele, also Frieden. Indem ich aus meinen (vielleicht allzu) kleinen Kreisen heraustrete, mich Gott zuwende und mich auf sein „Komm“ einlasse, wandelt, verwandelt sich etwas, und ich finde Frieden.
Eine gute Disposition, um bei Gott zu sein und gleichzeitig wieder in meinem Leben weiterzugehen

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Endlich wieder einmal Taizé-Gebet in der Stadt Georgsmarienhütte

Eingereicht von ansgar am 01. Jul 2020 - 09:34 Uhr
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Das nächste Taizé-Gebet ist am Fr., 10.07.20 um 18 Uhr im Klostergarten, St. Johann/St.Marien Kloster Oesede, Klosterstraße 17.
Die eigentlich geplante anschließende Agapefeier muss leider ausfallen !

Wir hoffen, dass Taizé-Gebete auch in geschlossenen Räumen in absehbarer Zeit wieder möglich sein werden.
Im Augenblick heißt es, geduldig abzuwarten und die realisierbaren Möglichkeiten zu nutzen.


13. Sonntag im Jahreskreis – 27./28.06.2020

Eingereicht von MK am 26. Jun 2020 - 05:00 Uhr

Matthäus 10,37-42
Das ist Klartext, der klarer nicht geht. Nichts trübt den Sinn der Worte Jesu. Es ist nicht erlaubt, an den Worten zu drechseln und zu meinen: So oder so, habe er das nicht gemeint, könne er es nicht gemeint haben.
Gewiss spricht Jesus oft in Bildern und Gleichnissen. Aber eben nicht immer. Bisweilen redet er Klartext. Zum Beispiel in diesen Versen. Sie bieten meinem Glauben kein Schlupfloch und keine Hintertür. Dafür bieten sie etwas Überraschendes: Lohn.
Wer mich liebt, liebt mich mehr als andere. Das ist der eine klare Satz Jesu. Daran gibt es nichts zu rütteln. Falls wir in die schwierige Lage kommen – was Gott verhüten möge – zwischen unseren Liebsten und Jesus wählen zu müssen, wissen wir, was wir zu tun haben.
Wir haben keine Wahl, steht hier. Und ist auch so gemeint. Die Wahl ist schon entschieden, sagt der Glaube. Und dann sagt er noch einen zweiten Satz, der hier unerbittliche Jesus: Es wird dir gelohnt, was du in meinem Namen tust und wen du in meinem Namen aufnimmst. Du tust es nicht für nichts – du tust es für Gotteslohn.
Was immer das dann ist, steht nicht in unserer Macht. Es wird aber mächtig sein. Wir brauchen nicht zu rechnen oder Wünsche zu haben. Gott allein weiß, wann und wie er lohnt. Wir wissen aber auch etwas: dass er lohnt. Dieser Klartext ist für uns. Und schmeichelt uns.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Ein kleines „Hallo“ von den Messdienern St. Maria Frieden

Eingereicht von MK am 20. Jun 2020 - 19:52 Uhr

Auch die Messdiener*innen sind von der aktuellen Lage betroffen. Sie können ihren Dienst als Ministrant*innen vor dem Altar nicht ausüben. Sie sitzen schon gespannt in den Startlöchern, um ihren Dienst endlich wieder ausüben zu können. Wie lange das allerdings noch dauern wird, kann leider niemand sagen. Bis dahin wollten wir sie aber nicht warten lassen! Das Leitungsteam der Messdiener*innen St. Maria Frieden hat sich auf den Weg gemacht und den Messdienerinnen und Messdienern verschiedene Aufgaben gestellt. Alle haben gezeigt, was in ihnen steckt und die gestellten Aufgaben auf verschiedenen kreativen Weisen gelöst. Es wurden neue Messdienergewänder gestaltet, die Kirche wurde in vielfältiger Weise nachgebaut, verschiedene Messdienerlogos für St. Maria Frieden entworfen und vieles mehr! Die Beiträge der Messdiener*innen können in der Kirche St. Maria Frieden angeschaut werden.



12. Sonntag im Jahreskreis – 20./21.06.2020

Eingereicht von MK am 19. Jun 2020 - 18:18 Uhr

Matthäus 10,26-33
Diese Jesussätze tun weh. Das müssen wir zulassen, dürfen mit nichts Tröstlichem darüber hinwegreden. Manchmal beginnt der Trost damit, dass man keinen weiß und das Untröstliche aushält. Die Nacht muss Nacht bleiben, bevor es tagen kann. Das Unschöne verschwindet nicht, indem man es schönredet.
Die Sätze Jesu sind eine Provokation, obwohl sie das nicht sein wollen. Die Provokation liegt darin, dass wir solche Gedanken nicht mögen. Dass wir Jesus anders kennen: liebevoll, gütig, mit Worten und Händen streichelnd. Das tut er auch.
Hier aber nicht. Hier ist seine Wahrheit nackt. Und heißt: Es tut weh, zu glauben und den Glauben zu leben. Man eckt an, man leidet, man provoziert vielleicht. Das alles nicht um unsertwillen, sondern um Gottes willen.
Im schlimmsten Fall entzweit man sogar seine Familie, wenn es ernst wird. Und das war es auch schon in den Diktaturen, wenn einer sich bekannte und eine andere das nicht wollte. Man wünscht das niemandem, auch sich nicht.
Aber es gibt den Ernst des Glaubens. Manchmal müssen wir glauben, was wir einst meinten, glauben zu können. Gott bleibt bei allem, was wir von ihm wissen, immer auch Geheimnis. Selbst für Jesus war das so. Es half ihm dann nur eins: Sich betend ihm in die Arme zu werfen und zu sagen: Dein Wille geschehe. Beten wir heute, dass wir es können, wenn es so weit ist.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Superlanger Bücher(ei)wurm

Eingereicht von um am 17. Jun 2020 - 09:36 Uhr

Auf dem Weg zur Büchereitür soll ein superlanger Bücherwurm aus bunt angemalten Steinen entstehen. Alle sind eingeladen, dabei mitzumachen – die ersten Steine liegen bereits. Sucht euch einen glatten Stein, malt ihn fantasievoll an, sprüht ihn mit Klarlack ein (oder lasst ihn in der Bücherei einsprühen) und legt ihn an, damit der Wurm wächst. Ob er vor den Sommerferien noch die Tür erreicht?

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