Newsbeiträge

Tagebuch unserer Pastoralreferentin Angelika Tautz während der Corona-Krise

Eingereicht von at am 01. Apr 2020 - 21:28 Uhr
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Anmerkung in eigener Sache:

Liebes Gemeindemitglied, ich bitte um Verständnis, wenn ich nicht jeden Tag einen Tagebucheintrag mache, denn ich möchte mich selber nicht unter Druck setzen. Druck ist etwas, was keiner im Moment wirklich gebrauchen kann. Also schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit nach, ob ich etwas veröffentlicht habe. Vielen Dank! Ihnen allen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund!

3. April 2020


Liebes Gemeindemitglied,

Ich liege wach im Bett. Der Wecker hat noch nicht geklingelt. Meine Gedanken gehen zu meinem Vater, dessen Todestag sich heute zum 7. Mal jährt. Der alte Schmerz bricht wieder neu hervor. Ich vermisse ihn immer noch. Gleichzeitig bin ich froh, dass ihm das, was wir im Augenblick erleben, erspart geblieben ist. Er hat genug mitgemacht. Auch er hat schwere Zeiten durchlebt, ist damals als junger Mann mit seiner Ursprungsfamilie aus seiner schlesischen Heimat vertrieben worden. Ich habe viel mit ihm darüber geredet. Über die Sorgen und Nöte, die er und seine Familie damals hatten. Er hat mir vermittelt, wie er gerade in diesen Umbruchsituationen im Glauben Kraft und Halt fand. Für sein Zeugnis bin ich ihm sehr dankbar. Er ist mir zum Vorbild geworden, wie auch ich schwere Zeiten meistern kann. Und so sage ich mir, wenn er es geschafft hat, dann werde ich es hoffentlich auch schaffen und diese Corona-Krise gut überstehen. Das tröstet mich. Gleichzeitig fühle ich mich auch von meinem Vater beschützt. Ich denke, warum sollten nicht auch unsere Lieben, die bereits bei Gott sind, vom Himmel aus weiterhin für uns sorgen können. Ausserdem tröstet mich der Gedanke, dass ich als Christ glauben darf, dass ich meinen Vater einmal wiedersehen werde. Mit diesen tröstlichen Gedanken starte ich in einen neuen Tag und bete für meinen Vater, aber auch für andere:


Herr, ich freue mich, dass es dich gibt, und ich an dich glauben kann. Lass meinen Vater und all unsere lieben Verstorbenen in deinen Armen geborgen sein. Dir sei Dank und Ehre dafür! Gib, dass wir all die lieben Menschen, die wir verloren haben, mit dir in der Ewigkeit vereint, wiedersehen werden. Lass mich und uns alle bei diesem grossen nie endenden Fest mit dabei sein. Amen.


Als ich die Jalousien hochziehe, stelle ich fest, dass draussen trübes Wetter herrscht. Doch von Zeit zu Zeit brechen sich die ersten Sonnenstrahlen bereits die Bahn. Für mich ein untrügliches Zeichen dafür, dass es noch eine andere Wirklichkeit gibt, als die auf Erden. Zufrieden mache ich mich auf den Weg zur Arbeit, in mein Büro. Es tut gut, auch mal wieder Kollegen zu treffen. Genauso zufrieden wie ich gekommen bin, kehre ich heim. Ich habe heute alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Die Sonne scheint auf dem Nachhauseweg. Daheim setze ich Kaffeewasser auf und entspanne bei meiner momen- tanen Lieblingsmusik von Katie Melua. Gerade läuft das Lied „Just like heaven“. Wie passend. Ich freue mich auf das Wochenende, auch wenn meine Freude durch das, was wir derzeit erleben, getrübt ist. Aber das Wetter verspricht schön zu werden. Schauen wir mal, was das Wochenende mit sich bringt. Ich lasse die Arbeitswoche ausklingen und setze mich auf meinen Balkon. Ich weiss zu schätzen, was es bedeutet, in einer schönen, ländlichen Gegend zu wohnen. Obwohl ich nicht von hier bin, fühle ich mich hier seit langem wohl und heimisch. Ich denke an die Menschen, die in Grossstädten auf engstem Raum leben müssen. Und die es jetzt besonders schwer haben. Ich denke aber auch an die Familien, die in einer beengten Wohnung leben und keinerlei Rückzugsmöglichkeiten haben.


So bete ich am Abend:

Grosser Gott, in Frieden lege ich mich zur Ruhe. All das, was ich in dieser Woche geschafft habe, mein Tun und Nichtstun, lege ich in deine Hände. Auch das Leben all der vielen, um die ich mich sorge, lege ich in deine guten Hände. Bitte beschütze sie. Weiche nicht von ihrer Seite und lass uns jeden Morgen gesund wieder aufwachen. Amen.


Tagebucheintrag 2. April 2020


Liebes Gemeindemitglied,

als ich eben das Datum auf meinem Tagebuch eintrug, habe ich erstaunt festgestellt, dass gestern der erste April war. Ich werde jetzt bei meinen Tagebucheinträgen das Datum dazu schreiben, damit ich nicht das Zeitgefühl verliere. Denn im Moment scheint auch für mich die Zeit stehen zu bleiben, auch wenn sich der Uhrzeiger und die Erde weiter drehen. Während ich sonst immer am ersten April auf irgendeine Weise mit einem Aprilscherz überrascht wurde, stelle ich einen Tag später fest, dass vielen nicht mehr danach zumute ist. Denn die Situation, die wir gerade erleben ist kein Aprilscherz mehr. Auch wenn wir es uns noch so sehr wünschen, dass das Ganze nur ein Spuk ist. Nein, es ist leider bittere Realität.


Unsere Fürbitten im österlichen Licht - verbunden im Gebet

Eingereicht von markus am 31. Mär 2020 - 09:54 Uhr

Liebe Gemeindemitglieder,

mit dieser Videobotschaft möchte unser Diakon einen weiteren Aufruf starten.
Schauen sie doch einmal rein

Unsere Fürbitten im österlichen Licht - verbunden im Gebet


Tagebuch unserer Pastoralreferentin Angelika Tautz während der Corona-Krise

Eingereicht von ansgar am 31. Mär 2020 - 09:45 Uhr
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Liebes Gemeindemitglied,

ich habe mir vorgenommen, während der Einschränkungen in der Corona-Krise, mehr oder weniger regelmäßig, Tagebuch zu schreiben und Ihnen mitzuteilen, wie ich versuche diese Krise zu meistern. Vielleicht haben Sie Lust, Zeit und Interesse, mich dabei in Gedanken zu begleiten und mir vielleicht zurück zu schreiben, wie es Ihnen damit geht. 

Angesichts des Todes neu leben lernen

Auch ich bin seit einiger Zeit in der Corona-Krise auf mich selbst zurück geworfen. Da ich es immer schon gut mit mir selbst aushalten konnte und mich selbst zu beschäftigen wusste, fällt mir zur Zeit noch nicht die Decke auf den Kopf.


Heilige Messe aus unserer Pfarreiengemeinschaft

Eingereicht von markus am 29. Mär 2020 - 12:53 Uhr

Liebe Gemeindemitglieder,

die Priester unserer Pfarreiengemeinschaft feiern täglich ohne Öffentlichkeit eine Heilige Messe. 

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, an einem Sonntagsgottesdienst teilzunehmen.

Stellvertretend für alle Priester unserer Pfarreiengemeinschaft stellen wir Ihnen die Gottesdienste mit Pastor Brinker hier zur Verfügung.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, während des Gottesdienstes mitzubeten und mitzusingen. 

Wir versuchen Ihnen auch in den nächsten Wochen und speziell in der Karwoche Gottesdienste anbieten zu können.

… und bis wir uns wieder gemeinsam zur Feier der Heiligen Messe in unseren Kirchen wiedersehen.
Bleiben Sie gesund.


Gedanken zu den Fastensonntagen

Eingereicht von markus am 28. Mär 2020 - 22:49 Uhr

Hallo liebe Gemeindemitglieder,
überall sind die Geschäfte geschlossen und fallen Veranstaltungen aus. Leider betrifft das auch unsere Gottesdienste in den Kirchen.
In diesem Jahr müssen wir sogar auf alle Ostergottesdienste in den Kirchen verzichten.
Aber unser Diakon möchte uns die Sonntage bis Ostern einmal etwas anders näher bringen.
Außerhalb der Kirche mit einer Videobotschaft.

Schauen sie doch einmal rein. Hier sind die Links dazu:

Gedanken zum 5. Fastensonntag

Gedanken zum 4. Fastensonntag

Hier einmal etwas speziell für euch Kinder:

Palmsonntag einmal anders


Anregungen für das Gebet in der Corona-Krise

Eingereicht von markus am 28. Mär 2020 - 22:36 Uhr

Guter Gott, die Corona-Krise macht uns Angst.
Solch eine Situation hatten wir noch nie. Auf der ganzen Welt werden Menschen deswegen krank.
Und noch viel mehr bleiben zu Hause oder auf Abstand zueinander, um sich nicht anzustecken mit dem neuen Virus. Ich bitte dich: Steh uns bei in dieser Situation.
Sei bei den Kranken und den Risikopatienten und bei allen, die sich um sie kümmern.
Hilf uns, gelassen zu bleiben. Hilf uns, Solidarität zu zeigen mit denjenigen, die wir jetzt besonders schützen müssen. Guter Gott, lass diese Corona-Krise bald vorübergehen. Und schenke uns jetzt Mut und Zuversicht.
Amen.

Gott, du verbindest uns Menschen.
In Angst und Unsicherheit werden wir uns nah. Plötzlich sind wir Nächste, die wir es gestern noch nicht waren. Wir teilen Fragen und Sorgen. Nicht-Wissen und doch Ahnen, was da kommen kann. Die einen mögen bewahrt bleiben. Andere werden um ihr Leben kämpfen. Gelassen und voller Sorgen könnte unser Alltag werden. In den kommenden Wochen und heute schon bitten wir für alle Kranken und die es werden, für die, die Angst haben, dass das Virus sie erreicht, für alle Ärztinnen und Pflegenden, für die, die in diesen Tagen um ihre Existenz bangen. Wir bitten dich, dass du uns alle bewahrst in diesen schweren Zeiten, sei du der, der uns eint, als die, die glauben oder es nicht tun. Wir Menschen sind Verbundene, aufeinander Angewiesene, miteinander Helfende. Du verbindest uns Menschen, Gott.
Amen.

Allmächtiger, ewiger Gott, von dir erhalten alle Geschöpfe Kraft, Sein und Leben.
Zu dir kommen wir, um deine Barmherzigkeit anzurufen, da wir durch die Erfahrung der Corona-Pandemie, die uns herausfordert und ängstigt, mehr denn je die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz erfahren.
Dir vertrauen wir die kranken und alten Menschen an. Sei du bei ihnen und ihren Familien, wenn sie sich einsam und verlassen fühlen. Hilf allen Gliedern der Gesellschaft, Verantwortung zu übernehmen und untereinander solidarisch zu sein. Stärke alle, die im Dienst an den Kranken bis an ihre Grenzen gehen.
Auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria, die mit uns auch in schweren Zeiten auf dem Weg ist, bitten wir dich: Segne mit der Fülle deiner Gaben die Menschheitsfamilie, halte fern von uns allen Unfrieden und schenke uns festen Glauben an deine liebende Nähe. Befreie uns von der Krankheit, die unser Leben so stark beeinträchtigt und bedroht. Auf dich vertrauen wir und dich loben wir, der du mit deinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, in Einheit mit dem Heiligen Geist lebst und Herr bist in Zeit und Ewigkeit. Amen.
Maria, Heil der Kranken, bitte für uns!

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten. Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


Guter Gott, die Zeit, in der wir gerade leben, ist nicht leicht.
Wir hören jeden Tag neue Nachrichten über eine Krise, die wir so noch nicht erlebt haben.
Steh den alten, kranken und schwachen Menschen bei und schenke ihnen Hoffnung, diese Zeit unbeschadet zu überstehen.
Stärke die, deren Arbeit für uns gerade unerlässlich ist – die Mitarbeitenden in Krankenhäusern, Apotheken, Supermärkten, die Feuerwehrleute, die Rettungskräfte und alle, die sich in weiteren Schlüsselpositionen für uns einsetzen.
Sei auch bei den jungen Leuten, dass sie frohen Mutes in die Zukunft blicken können und die Zeit, die Ihnen jetzt zur Verfügung steht, sinnvoll für sich nutzen können.
Stehe deiner Kirche bei, dass sie neue Formate des gemeinsamen Gebets für sich entdeckt und stärke die Gläubigen mit deinem Heiligen Geist.
Schenke uns Zuversicht und den Mut, Solidarität und Nächstenliebe jetzt zu leben, und segne uns und alle, die uns nahe sind.
Denn du bist Vater, Sohn und Heiliger Geist – heute und in Ewigkeit.
Amen.

Herr unser Gott, wir empfehlen Dir alle Erkrankten und bitten für sie um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die traurig sind.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie;
allen Pflegenden Kraft und eine innere Gelassenheit in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter schenke die notwendige Besonnenheit und den Mut zu Entscheidungen.
Wir beten für alle, die in Panik und von Angst überwältigt sind.
Wir bitten um Frieden inmitten des Sturms und um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen und niemanden umarmen können. Berühre Du ihre Herzen mit Deiner Güte und Sanftmut.
Und wir beten darum, dass diese Epidemie zurück geht und bald wieder Normalität einkehrt.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist, unser Leben endlich ist und wir irgendwann einmal sterben werden und nicht alles kontrollieren können. Du allein bist ewig.
Und mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Auf Dich vertrauen wir. Durch Christus unseren Herrn.


O Gott, es gibt vieles, das ich nicht weiß.
Es gibt vieles, das ich nicht durchschaue. Es gibt vieles, das ich nicht in der Hand habe.
Wenn ich mich ohnmächtig fühle, will ich einmal tief durchatmen und darauf vertrauen, dass ich nicht das Ganze bewältigen muss, sondern das tun kann, was mein Part ist. Wenn ich verunsichert bin, will ich einmal tief durchatmen und darauf vertrauen, dass ich nicht alleine bin und dass unsere Weisheit gemeinsam reicher ist. Wenn ich Angst habe, will ich einmal tief durchatmen und darauf vertrauen, dass ich nicht aus Gottes Nähe herausfalle, sondern dass Gottes Geist mir nahe ist.
Was ich weiß, ist: Mein Leben und meine Liebe und meine Würde reichen so viel weiter als das, was ich leisten oder tun kann. Was ich sehen kann, ist: Nach jedem Winter kommt der Frühling und neues Leben wächst aus dem kalten Erdboden. Was ich kann, ist tief durchatmen und dieser Welt Liebe einflößen, die sie so dringend braucht. "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."
Nicht vergessen: Für andere sorgen. Vorsicht walten lassen. Vertrauen stärken. Den Glauben behalten!
Amen.

Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
  • für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, stehe uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.
Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.
Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.
Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel. Sei gepriesen in Ewigkeit.
Amen.

Herr, Du Gott des Lebens, betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben. Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in dieser extremen Belastung.
Gib den politisch verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen. Wir danken für alle Frauen und Männer, die gewissenhaft die Versorgung und Infrastruktur unseres Landes aufrechterhalten. Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden. Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben. Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen, berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit, dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.
Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt und dass die medizinischen Einrichtungen und Ressourcen den aktuellen Anforderungen gerecht werden können. Wir beten, dass die Zahlen der Infizierten und Erkrankten zurückgehen. Und wir hoffen, dass in allen Bereichen bald wieder Normalität einkehren wird. Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen. Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Ja, wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren. Du allein bist Ursprung und Ziel von allem, Du allein bist ewig, immer liebend. Dein Heiliger Geist bewahre unsere Herzen in der Dankbarkeit. Getragen von einem tiefen Frieden werden wir die Krise bestehen.
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen, Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht und macht unsere Herzen bereit, offen und aufmerksam füreinander.

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