Newsbeiträge

Spendenaktion „Eins mehr“ zum Erntedank in St. Peter & Paul

Eingereicht von sw am 29. Sep 2020 - 10:15 Uhr
Bild 0 für Spendenaktion „Eins mehr“ zum Erntedank in St. Peter & Paul

- Sa., 3. Oktober 2020, 16:30 Uhr und So., 4. Oktober 2020, 11:00 Uhr -

Die Kolpingsfamilie Oesede gestaltet in diesem Jahr den Erntedankaltar in der Kirche St. Peter & Paul Oesede. Anstatt des Aufbaus vieler frischer Lebensmittel möchte sie die Aktion „Eins mehr“ in den Gottesdiensten am Erntedank-Wochenende durchführen. Viele kennen die Aktionen in den Supermärkten - man kauft ein Teil mehr und spendet diese nach dem Einkauf.
Die Gottesdienstbesucher*innen werden gebeten, haltbare Grundnahrungsmittel oder Hygieneartikel mitzubringen und diese vor der Hl. Messe in der Kirche abzugeben. Die Spenden werden an die Georgsmarienhütter Tafel weitergeleitet. Schon jetzt vielen Dank!



26. Sonntag im Jahreskreis –26./27.09.2020

Eingereicht von MK am 25. Sep 2020 - 21:09 Uhr

Matthäus 21,28-32
Interessant – die neue Einheitsübersetzung kehrt die Geschichte um: Hier geht der erste Sohn los, nachdem er ursprünglich nicht wollte. Der zweite sagt: „Ja, Herr!“, und bleibt zu Hause. Stimmt das so?
Ja, die alten Handschriften kennen verschiedene Dramaturgien. So ein Neu-Lesen der Bibel kann uns hilfreich ins Stolpern bringen. Denn bisher klang das Gleichnis nach „Reihenfolge“: Gott fragt zuerst den Gehorsamen, den Frommen, und erst, als der nicht will, wird auch der Sünder gerufen.
Die neue Übersetzung macht klar: Gott bittet beide in seinen Weinberg, den Willigen und den Unwilligen. Der eine kennt den richtigen (frommen) Spruch, der andere kennt nicht mal die Anstandsregeln. Wer ist letztendlich dem Vater näher?
Bei der ersten Auflage fiel erst nach dem Druck auf, dass die alte Antwort „der zweite“ von früher stehen geblieben ist.
„Jedes Buch hat auch Druckfehler, da ist die Bibel nicht ausgenommen“, heißt es beim Katholischen Bibelwerk. Gottes Wort in Menschenwort – an diesem Sonntag wird diese Erkenntnis des 2. Vatikanischen Konzils Realität.
Machen Sie Ihre Bibel zu Ihrem ganz persönlichen Exemplar: Schreiben Sie mit der Hand hinein: „Der erste!“ Damit Sie wissen, welchem Sohn Sie sich anschließen sollen.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


25. Sonntag im Jahreskreis – 19./20.09.2020

Eingereicht von MK am 18. Sep 2020 - 05:00 Uhr

Matthäus 20,1-16
Wieder einmal ist es ein Gleichnis, in dem Jesus alle bekannten Verhaltensmuster kräftig gegen den Strich bürstet. Viele Menschen denken heute: „Ich bin ein Mensch, der Dinge gerne geregelt und kalkulierbar hat; der gerne Leistung nach Art und Dauer gerecht abgegolten weiß. Für mich und für andere.“
Aber Gott ist anscheinend anders, und damit wir es doch endlich einmal begreifen, braucht es dieses Gegen-den- Strich-bürsten. Gott entzieht sich, und er ist nicht berechenbar oder kalkulierbar. Doch, in gewisser Weise schon, und zwar in einem Punkt: Wenn es um Großherzigkeit und Barmherzigkeit geht.
Jesus lässt in seinem Gleichnis den Gutsherrn fragen: „Bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?“ –
Vielleicht sagen sich viele: „Manchmal kann ich es gar nicht haben, wenn es andere scheinbar leichter haben und mit dem weitermachen, was ich eingebracht habe.“
Wenn ich mir das zugestehen kann, dann merke ich, dass ich „beide Seelen in meiner Brust“ habe. Die Seele dessen, der sich ausgenutzt fühlt, weil er mehr investiert hat. Aber auch die Seele dessen, der vergebliches Warten kennt und dann spät, aber doch zum Zug kommt.
Gott ist großzügig und barmherzig – mit dem einen und mit dem anderen.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Alternativprogramm zur Gruppenfahrt

Eingereicht von MK am 16. Sep 2020 - 14:09 Uhr

Wie so vieles in diesem Jahr konnte auch die alljährliche Gruppenfahrt der Gruppenleiter St. Maria Frieden Harderberg in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden. Nachdem das im Laufe des Frühjahrs immer klarer wurde, zögerten die Gruppenleiter nicht lange und planten ein Alternativprogramm zur Gruppenfahrt.
Vom 18ten bis zum 24ten Juli hieß es in diesem Jahr also Gruppenfahrt auf dem Harderberg. Die Ausnahmeregelungen des Landes erlaubten glücklicherweise auch ein Zusammentreffen in größeren Gruppen. Jeden Tag von 9-17 Uhr durften sich ca. 50 Kinder auf ein buntes Programm von Stationsspielen über Waldralley bis hin zu einer Fahrradtour freuen. Damit die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden konnten, war es vor allem hilfreich, dass der SV Harderberg sein Sportgelände zur Verfügung gestellt hat. So konnten die Gruppenleiter den Kindern auch unter Einhaltung der Hygieneregeln ein abwechslungsreiches Ferienprogramm anbieten.
Im nächsten Jahr ist die Hoffnung groß, dass die Gruppenfahrt wieder wie gewohnt stattfinden darf. Die Planungen dafür haben bereits begonnen.


Veränderte Gottesdienstzeiten

Eingereicht von ansgar am 15. Sep 2020 - 09:49 Uhr

Die notwendig gewordene Verschiebung der Erstkommunionfeier in St. Peter & Paul macht nun noch eine Veränderung der Gottesdienstzeiten erforderlich:

So., 04.10.20  St. Peter & Paul
                       8.00 Uhr Heilige Messe entfällt
                       9.00 Uhr Erstkommunionfeier
                       Die sonntäglichen Gemeinden mögen bitte auf die weiteren Gottesdienste der Pfarreiengemeinschaft ausweichen.


24. Sonntag im Jahreskreis – 12./13.09.2020

Eingereicht von MK am 11. Sep 2020 - 10:00 Uhr

Matthäus 18,21-35
Muss Vergebung nicht auch ihre Grenzen haben? Nicht bei 100 Denaren, natürlich nicht. Doch gibt es nicht eine Schuld, die nicht zu vergeben ist? Eine Frage angesichts sechs Millionen ermordeter Juden. Eine Frage angesichts enthaupteter Christen im Irak und in Syrien. Eine Frage angesichts Tausender misshandelter Kinder. Auch die Frage des Petrus.
Nein, ist die unmissverständliche Antwort Jesu. Und er macht einen drastischen Vergleich. Ein Talent entsprach etwa 6.000 Denaren.
Wenn also der König (= Gott) seinem Diener 10.000 Talente erließ, entsprach das einer Summe von 60 Millionen Denaren – im Vergleich zu den 100 Denaren, die der Diener seinem Kollegen nicht erlassen wollte.
77-mal vergeben heißt also, immer zu vergeben. Denn mir ist längst vergeben, Gottes Vergebung steht immer am Anfang. Und weil seine Vergebung maßlos ist, darf ich meine Vergebung nicht messen; steht es nicht in meinem Ermessen, ob ich vergebe oder nicht.
Weil Gottes Vergebung grenzenlos ist, kann auch ich Grenzen überwinden. Grenzen des Zorns und der Wut. Grenzen meiner Verletzung und meines Schmerzes. Grenzen menschlicher Gerechtigkeitsvorstellungen.
Und wenn ich bei meinem Bemühen um Vergebung scheitere, darf ich dennoch auf Gottes Vergebung hoffen.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams

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