Newsbeiträge » Sonntagswort

Pfingsten– 19./20.05.2018

Eingereicht von markus am 18. Mai 2018 - 04:00 Uhr

Johannes 20,19-23 - Jesus verspricht in dieser österlichpfingstlichen Geschichte im heutigen Evangelium, in der er als eben Auferstandener gegen jede Vorstellungskraft durch die versperrte Tür kommt, den Heiligen Geist.

Das ist eine bewegende Zusage – und eine „gefährliche“ Angelegenheit. Denn der Geist Gottes hat von seinen beiden biblischen Namen (hebräisch „Ruach“ und griechisch „Pneuma“) her viele Erscheinungsformen und Wirkkräfte: Er ist der Lebensatem, die Lebenskraft, der Beistand, der Beweger, der Tröster, ja sogar in gewisser Weise der Unruhestifter.

Was gibt Jesus da den verängstigten, irritierten, sich an die Hoffnung klammernden Jüngern und Jüngerinnen mit?

Er sagt ihnen zuerst und gleich zweimal den Frieden zu. Zweimal, sonst würden sie es gleich gar nicht begreifen, dass Jesus da höchstpersönlich vor ihnen steht. Es ist allerdings ein Friedensbringer mit durchbohrten Gliedern. Der ganze Schrecken dieser grausamen Hinrichtung ist und bleibt sichtbar und greifbar. Und trotzdem (oder gerade deshalb): Jesus, der verwundete Heiland, macht das, was geschehen ist, nicht ungeschehen.

Er sagt nicht: „War ja nur ein böser Traum“, sondern er mutet seinen Freunden und Freundinnen die Wahrheit zu. Und er schenkt in all das hinein seinen Frieden und seinen Geist. Frieden und Geist – die Geschenke Gottes an diesem Pfingstfest in einer bewegten Welt, die nach Frieden und Geist sucht.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams

 


5./6. und 7. Sonntag der Osterzeit–28./29.04. - 05./06.05. und 12./13.05.2018

Eingereicht von markus am 26. Apr 2018 - 07:27 Uhr

Einladung zu Priesterweihe und Primiz

Liebe Heimatgemeinde! Bald ist es soweit:
Am Samstag, 19.05.2018, werde ich im Osnabrücker Dom, gemeinsam mit Thomas Wirp aus Bramsche, zum Priester geweiht.
Die Weiheliturgie beginnt um 09:30 Uhr.
Anschließend sind alle Gäste zum Empfang ins Priesterseminar eingeladen!

Am Pfingstsonntag, 20.05.2018, darf ich dann meine Heimatprimiz feiern.
Diese findet für die gesamte Pfarreiengemeinschaft um 11:00 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul statt.
Anschließend sind alle Mitfeiernden zu einem Empfang im Pfarrsaal „Auf dem Thie“ eingeladen!

Der Tag schließt ab mit der Dankandacht um 15:30 Uhr in St. Peter und Paul.
Anschließend besteht die Möglichkeit, einzeln den Primizsegen zu empfangen.
Ich freue mich auf schöne, gemeinsame Gottesdienste und bitte um die Begleitung im Gebet!

Euer/Ihr
Kristian Pohlmann

Der nächste Sonntagsbrief erscheint am 20. Mai 2018


3. Sonntag der Osterzeit - 14./15.04.2818

Eingereicht von markus am 15. Apr 2018 - 02:24 Uhr

Lukas 24,35-48 - Wir Menschen sind doch verrückte, widersprüchliche, schwerfällige Wesen. Es gibt keine größere Sehnsucht als die nach Frieden und Freude, nach Glück und Lebendigkeit, nach Begegnung und Verheißung.
Es ist heute die Evangelienstelle unmittelbar nach der Geschichte von den Emmausjüngern, nach dieser tausendmal erzählten und gemalten Begegnung mit Jesus, in der den Jüngern das Herz brennt und das Erkennen aufgeht. Und jetzt haben sie – auch nach der Erzählung der beiden, die mit Jesus unterwegs waren – schon wieder Angst und können es nicht glauben, dass er tatsächlich kommt, dass er leibhaftig da ist, dass er wirklich den Frieden will, dass er den Fisch und das Leben teilen will, dass er das Leben für alle bringt.
Wir schütteln vielleicht den Kopf über die Jünger damals und über uns Menschen heute, die genauso verrückt, widersprüchlich und schwerfällig sind.
Und gleichzeitig staunen wir dankbar über Gott, über den auferstandenen Herrn, der nicht müde wird, sich immer neu zu zeigen und begreiflich zu machen. Und der nicht aufhört, uns seinen Frieden zu wünschen und uns, so wie wir eben sind, zu seinen Zeugen und Zeuginnen zu machen.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams



Weißer Sonntag – 07./08.04.2018

Eingereicht von markus am 07. Apr 2018 - 10:55 Uhr

Johannes 20,19-31 - Über den Tod hinaus glauben, ist das Anstrengendste, was ein Mensch tun kann. Da kann man wie Thomas fröhlich singen und doch tief zweifeln. Er vertraut und misstraut – sich oder Jesus oder seinen Freunden.
Thomas ist mehr als Thomas, der Zwilling; Thomas ist der Christ aller Christen: Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Daran ist nichts Schlimmes. Im Gegenteil.
Es wäre für alle hilfreich, wenn wir uns gelegent-lich eingestehen: Glauben ist anstrengend. Hier geschieht etwas, was ich nicht begreifen muss, sondern einfach nur leben soll: ER lebt. Und ich lebe und rede so, als lebe er, auch wenn ich es nicht sehe und erst recht nicht anfassen kann.
Thomas ist ein Erwählter, der diesen einzigartigen Moment hat, in dem der Auferstandene sich ihm beweist. Diesen Moment haben die meisten von uns nicht. Und sollen trotzdem bekennen: Mein Herr und mein Gott! Wie gelingt das?
Indem wir es tun. Wer leben will und nicht nur existieren, hat eine Pflicht zum Glauben. Zum Glauben an mehr als den Tod. ER lebt. Und ich lebe, als lebe er. Mit der ganzen Kraft meiner Liebe. Dann erweist sich bald, wie sehr ER lebt. Und meine Hoffnung, die winzig war wie ein Senfkorn, wächst ins Unermessliche.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Palmsonntag - Karwoche – Osterwoche 2018

Eingereicht von markus am 22. Mär 2018 - 20:36 Uhr

Markus 11,1-10 - Die Mächtigen dieser Welt demonstrieren gerne ihre Macht mit Waffen und wirtschaftlichen Muskelspielen.
Der Mann, den wir Christen Sohn des allmächtigen Gottes nennen, er reitet nach Jerusalem. Dort wird der Konflikt mit den Mächtigen sich zuspitzen – und er kommt auf einem Esel. Noch dazu auf einem Esel, den er sich auf ziemlich dubiose Art und Weise ausgeliehen hat.
Keinem der vier Evangelisten ist es peinlich, die Sache mit dem Esel zu erwähnen. Nach den Propheten kommt der wahre König in Demut und nicht mit den Insignien der Macht.
Begreifen wir Christen eigentlich, was das bedeutet? Wenn wir uns noch so sehr auf der Seite des Guten wähnen, wir werden dieses nicht mit Gewalt durchsetzen können. Und wenn wir noch so sehr das Gute für unsere Mitmenschen wollen, wir können das nicht erzwingen. Das erfordert eine gehörige Portion Demut.
Wollen wir uns von Jesus anstecken lassen, dann können wir nur auf einem Esel reiten. Will heißen: Unbewaffnet, nur mit unserem Vertrauen in den Gott des Lebens, uns mit Haut und Haaren auf das Leben und das Sterben einlassen. Uns für den Esel nicht zu schade sein. Darauf vertrauen, dass die Liebe immer lebendig sein wird.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Fünfter Fastensonntag – 17./18.03.2018

Eingereicht von markus am 16. Mär 2018 - 06:00 Uhr

Johannes 12,20-33. - Ja, geht’s noch? Eben ist Jesus mit großem Gefolge in Jerusalem eingezogen, in der Stadt ist sozusagen die Hölle los, die Gegner formieren sich – und da kommen ein paar Griechen und sagen: Guten Tag, wir möchten gern Jesus sehen.
Und der Angesprochene, ihr Landsmann Philippus, muss erst mal klären, ob das überhaupt geht: Ausgerechnet jetzt, wo wirklich Anderes wichtiger scheint. Und ausgerechnet Griechen, Nicht-so-richtig-Dazugehörige in der traditionellen jüdischen Glaubensgemeinschaft.
Aber wenn der Evangelist Johannes von „sehen“ spricht, meint er mehr als „nur mal gucken“. Sehen ist: Sich einlassen, dabeibleiben, Jesus ganz nahekommen wollen.
Die Griechen, die für das jüdische Passahfest nach Jerusalem kommen, um Gott anzubeten, finden ihn in Jesus. Aber um ihm wirklich nahekommen zu können, müssen sie ihn als „Erhöhten“ akzeptieren, als Gekreuzigten und von Gott Aufgehobenen.
Die Zuhörer müssen sich entscheiden: Wollen wir uns auf die Seite Jesu schlagen und bereit sein, alles aufzugeben, damit wir alles gewinnen?
„Nur mal gucken“ ist zu wenig. Kommt und seht – damit beruft Jesus seine ersten Jünger. Wir sind eingeladen zu kommen, um zu bleiben.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Vierter Fastensonntag – 10./11.03.2018

Eingereicht von markus am 10. Mär 2018 - 16:17 Uhr

Johannes 3,14-21 - Die Gespräche nach Mitternacht sind angeblich die besten. Aus einem solchen spätnächtlichen Dialog zwischen Jesus und Nikodemus ist das heutige Evangelium. Small Talk hat in einem solchen Gespräch selten Platz, sondern es geht um Persönliches, um Wesentliches, um „Eingemachtes“.
Nicht um zu richten, sondern zu retten, ist Jesus in die Welt gekommen. Es gibt eine Art des Richtens, die gnadenlos das Richtige und Rechte sucht.
Und es gibt eine Weise des Richtens, die eines Tages alles ausrichten und die alles und alle aufrichten wird.
Im heutigen Evangelium distanziert sich Jesus von der ersten Art des Richtens, zumindest unterscheidet er. Nicht um zu richten, sondern um zu retten, ist er gekommen. Manchmal fällt es schwer, nicht nur in Kategorien von „richten“ und „richtig“ zu denken, sondern uns retten zu lassen und dieses Gerettetwerden durch Gott anzunehmen.
Zu tief sitzt der Glaube an die eigene Anstrengung und an das Verdienen-müssen. Zu ungeübt sind wir im Uns–beschenken-lassen, jenseits eigener Verdienste.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Dritter Fastensonntag – 03./04.03.2018

Eingereicht von markus am 02. Mär 2018 - 14:49 Uhr

Johannes 2,13-25 - Der Tempel ist heiliger Bezirk. Dort gelten andere Regeln als auf den Plätzen und Straßen Jerusalems. Das macht Jesus mit seinem Handeln deutlich.
Der Begriff der Heiligkeit ist vielen heute fremd geworden. Dass Kirchen oder Friedhöfe heilige Orte sind, an denen besondere Regeln gelten, muss heute wieder vermittelt werden.
Heilige Zeiten wie Sonn- und Feiertage, an denen Geschäfte geschlossen sind und die Arbeit möglichst weitgehend ruhen soll, werden so wenig akzeptiert, dass das Bundesverwaltungsgericht dies erneut sicherstellen musste. Zum Glück.
Denn heilige Orte und heilige Zeiten sind zum Wohl und Heil des Menschen da. Das Gleiche gilt für einen weiteren Aspekt. Im ersten Korintherbrief schreibt der Apostel Paulus: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ (6,19)
Der Mensch als Tempel des Heiligen Geistes ist allen Nützlichkeitserwägungen und allen materiellen Interessen entzogen. Menschen sind nie Mittel zum Zweck. Sie dürfen nie wirtschaftlichen Zielen untergeordnet werden. Menschen verdienen Respekt und Schutz.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Zweiter Fastensonntag – 24./25.02.2018

Eingereicht von markus am 22. Feb 2018 - 18:04 Uhr

Markus 9,2-10 – Verklärung Jesu. Es strahlt ein Licht, das viel mehr ist als alle Lichter auf Erden. Ein Licht Gottes, ein Himmelslicht. Alle spüren, was hier Einmaliges geschieht. Und möchten bleiben. Am liebsten für immer.
Die Jünger wollen Hütten bauen, weil sie ahnen: So schön kann’s nie mehr werden. Hier wollen wir bleiben, hier ist Gott nahe. Dabei übersehen sie, dass Gott sein Licht nicht einfach so schenkt, sondern ein Ziel hat. Das Ziel heißt: Auf den sollt ihr hören.
Ihr sollt nicht auf die Welt hören, sondern auf den Sohn. Der volle Glanz des Himmels ist kein Selbstzweck. Gott beleuchtet nicht sich selbst. Er leuchtet für die dunklen Zeiten.
Bald nach dem Berg kommt ja die Passion, das Leiden, der Spott und der Hohn auf Gottes Sohn. Auch dann gilt: Auf den sollt ihr hören. Wenn er vor Pontius und Pilatus steht und tapfer sagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Dann gilt es, sich an den Glanz des Berges zu erinnern und die Wahrheit zu erkennen.
Gott strahlt nicht immer. Aber auch, wenn er nicht strahlt oder sehr ferne scheint, leuchtet er. Jesus wusste, dass nichts ohne Gottes Willen geschieht. Selbst dann nicht, wenn er Gottes Willen nicht versteht. Dann fügt er sich und sagt: Dein Wille geschehe. In diesen Worten leuchtet Gott. Auch in der Finsternis.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Erster Fastensonntag – 17./18.02.2018

Eingereicht von markus am 16. Feb 2018 - 07:58 Uhr

Markus 1,12-15 - Das Evangelium des ersten Fastensonntags ist knapp, prägnant, auf den Punkt gebracht, kein Wort zu viel.
Es ist so ohne alles Drumherum, dass einem beinahe die Luft wegbleibt. Vielleicht ist es der typische Stil des Markusevangeliums, vielleicht ist es aber auch der Geschmack der beginnenden Fastenzeit, die uns zur Kargheit und zu einer wunderbaren Konzentration auf das Wesentliche einlädt.
Das Evangelium bringt in seiner Kürze mehrere zentrale Aussagen über Jesus: Er steht in der Tradition der Propheten; in diesem Fall beinahe in unmittelbarer Nachfolge von Johannes dem Täufer, dem radikalen Gottsucher.
Er war ganz Mensch und kannte Trockenheit, Dürre und Versuchung. Er leitet mit der sich erfüllenden Zeit eine neue Ära ein und weist mit seinem ganzen Leben auf Gottes neue Welt, auf das Reich Gottes hin.
Und das Evangelium sagt auch etwas über uns, zu uns, die wir uns in dieser Fastenzeit wieder neu auf Jesus Christus hin ausrichten wollen: Kehrt um, das heißt, wandelt euch, denkt nicht zu klein und geht über eure bisherigen engen Grenzen hinaus, traut euch und dem Leben und Gott Größeres zu.
Glaubt an das Evangelium; glaubt also – endlich –, dass Gott wirklich das gute, gerechte und erfüllte Leben für euch und für alle Menschen will. Das ist die Einladung dieser Fastenzeit.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


6. Sonntag im Jahreskreis – 10./11.02.2018

Eingereicht von markus am 09. Feb 2018 - 08:22 Uhr

Markus 1,40-45 - Ein Aussätziger kam zu Jesus, schreibt Markus. Kurz und bündig – wie selbstverständlich.
Doch wie Angst einflößend und ekelerregend der Anblick dieser Kranken für viele Menschen damals war, das können wir uns heute wohl kaum noch vorstellen. Mit denen wollte keiner zu tun haben, alle Gesunden hielten möglichst weiten Abstand. Die meisten der „Ausgesetzten“ würden nie mehr in die menschliche Gemeinschaft aufgenommen werden.
Und so einer wird der erste Missionar!
Jesus kommt dieser beschädigten Gestalt so nahe, dass der rein wird: heil und wieder Mensch. Darüber kann der Geheilte nicht schweigen. Er verkündet den Heiland überall dort, wo Menschen auf so eine Botschaft nur gewartet haben.
Jeder Mensch ist eine Mission, erinnert Papst Franziskus. Egal wie unansehnlich, beschädigt und vereinsamt wir auch sein mögen – Gott liebt uns und kommt uns ganz nahe. Und diese Geschichte sollen wir verbreiten, weil so viele darauf warten.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


5. Sonntag im Jahreskreis – 03./04.02.2018

Eingereicht von markus am 02. Feb 2018 - 12:56 Uhr

Markus 1,29-39 - Jesus heilt viel und betet viel. Das gehört gewiss zusammen. Jedenfalls bei ihm, der ja ohne jede medizinische Kenntnis heilt. Heilen ist mehr als gesund zu machen.
Heil zu machen ist, einen Frieden herzustellen zwischen dem Kranken, seiner Krankheit, den ihn umgebenden Menschen und Gott. Dazu war Jesus in der Lage. Manchmal macht er einen Kranken gesund; und die vergessen dann sogar, ihm zu danken. Viel öfter noch wird er Kranke heil gemacht haben, sie also versöhnt haben mit Gott und der Welt. Das ist ein Wunder, das möglich ist, aber nicht sehr oft geschieht.
Mit alldem aber will Markus noch etwas erzählen. Er will, dass alle Welt ein Geheimnis sieht und dennoch nicht ausspricht: Jesus ist der Messias, der Gesalbte Gottes. Natürlich sieht man das, wenn man Jesus heilen sieht.
Er ist einzigartig. Reden soll man davon aber nicht, Jesus verbietet es mehrfach im Markusevangelium. Warum tut er das? Weil die wahre Gottessohnschaft erst durch die Auferweckung enthüllt wird. Weil alles, was Jesus sagt und tut, vorläufig und angreifbar ist vor seiner Auferweckung.
Noch könnte ein wilder Zauberer am Werk sein. Noch fehlt die Bestätigung Gottes. Die kommt Ostern. Und dann unverwechselbar: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


4. Sonntag im Jahreskreis – 27./28.01.2018

Eingereicht von markus am 26. Jan 2018 - 08:58 Uhr

Markus 1,21-28 - Nicht erst die Austreibung eines Dämonen bewegt die Menschen von Kafarnaum, es sind die Worte Jesu, die sie in ihrem Inneren berühren.
Das, was er sagt, macht sie betroffen, stellt eventuell ihren Glauben, ihr Denken, ihr Handeln infrage.
Vielleicht ist es sogar so, dass der Besessene das, was die übrigen Zuhörer insgeheim bewegt, drastisch in Worte fasst: Bleib uns vom Leib, denn was du sagst, stellt unser Leben auf den Kopf, erschüttert Liebgewonnenes und Allzu-Gewohntes. Und: Du hast das Recht dazu und die Vollmacht, denn du bist der Heilige Gottes.
Vielleicht wünschen sie sich unbewusst, der Besessene behielte die Oberhand, damit alles beim Alten bleiben könnte – umso größer das Erschrecken, dass Jesus auch über die unreinen Geister gebietet.
Das Evangelium wirft kein gutes Licht auf die Zuhörer von Kafarnaum, doch sind sie mir nicht dennoch voraus? Machen mich die Worte Jesu noch betroffen, lasse ich mich von ihnen radikal infrage stellen? Ernste Anfragen dieses Sonntags.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


3. Sonntag im Jahreskreis – 20./21.01.2018

Eingereicht von markus am 19. Jan 2018 - 07:55 Uhr

Markus 1,14-20 - Die Schilderung der Berufung der ersten Jünger ist sehr kurz. Jesus hat eine Botschaft, die nur 16 Worte umfasst. Der Ruf an die Jünger, ihm zu folgen, ist noch knapper: Elf Worte.
Die Gerufenen antworten gar nicht, sondern gehen gleich mit. Wahrscheinlich liegt die Kargheit dieser Erzählung an der Art und Weise, wie Markus sein Evangelium erzählt: Verdichtet auf das Wesentliche. Es gibt Situationen, die keine großen Worte brauchen; in denen nichts zerredet werden darf; in denen Handeln wichtiger ist als Reden.
„Die Zeit ist erfüllt“ – jetzt ist die Zeit, das Richtige zu tun, nicht morgen, nächste Woche, nächstes Jahr. „Das Reich Gottes ist nahe“ – es geht ums Ganze, da gibt es nichts zu relativieren.
„Kehrt um“ – das Leben kann nicht in den vertrauten Bahnen bleiben, Richtungsänderung ist angesagt, Neues zu wagen.
„Glaubt an das Evangelium“ – nicht blinder Aktionismus, sondern handeln mit gutem Grund, auf gutem Grund. Wenn ich Jesu Worte so verstehe, will ich dann nicht auch aufbrechen, mich neu auf den Weg machen, ihm zu folgen?

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


2. Sonntag im Jahreskreis – 13./14.01.2018

Eingereicht von markus am 11. Jan 2018 - 20:34 Uhr

Johannes 1,35-42 - Diogenes wohnte (angeblich) in einer Tonne, Michael Jackson auf seiner elf Quadratkilometer großen Neverland Ranch.
„Sag mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist.“ Irgendetwas muss daran sein. Die Jünger wollten wissen, wo Jesus wohnt, und nach-dem sie eine Zeit bei ihm zu Hause verbracht hatten, erkannten sie, das muss der Messias sein. Menschen wirken auf ihre Umgebung und die Umgebung wirkt auf die Menschen.
Es macht etwas aus uns, wie wir wohnen. Was steht im Mittelpunkt und was ist Nebensache? Ist da auch offener Raum und Leere? Oder ist alles zugestellt? Gibt es da Gegenstände, die Geschichten erzählen? Oder ist es eher steril? Lässt mein Zuhause meine Seele atmen? Oder ruft an jeder Ecke ein anderer Gegenstand: „Versorg mich endlich!“
Gibt es in der Vorratskammer eine Extraportion, wenn jemand unvorhergesehen zu Besuch kommt?
Es ist keine Frage von arm oder reich, IKEA oder Designermöbel. Es ist die Frage: Welche Botschaft strahlt mein Zuhause aus? Welcher Geist atmet in meiner Wohnung? Dass unsere vier Wände ein Zuhause sind für unsere Seele.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Weihnachten - Silvester - Neujahr – 2017 / 2018

Eingereicht von markus am 22. Dez 2017 - 12:56 Uhr

Lukas 1,26-38 – Einige Stunden vor Weihnachten werden wir am 4. Advent noch mal daran erinnert, wie alles angefangen hat: Ein Mädchen, ein Engel, eine Botschaft. Nicht an heiligem Ort, sondern im häuslichen Alltag einer jungen Frau, die nicht weiß, wie ihr geschieht.
Gut, das noch mal zu hören in diesen hektischen Tagen vor dem Fest, in denen uns „Stille Nacht“ in den Ohren dröhnt und wir nicht mehr wissen, wohin uns „Ihr Kinderlein kommet“ noch drängen will. Die Sache mit diesem Jesus beginnt sehr leise, sehr geheim in einer abgelegenen Stadt, bei einer jungen Frau, einem Mädchen eigentlich noch, das niemand für voll nimmt, und einem Engel, den keiner außer ihr sieht und der seine Botschaft unter vier Augen loswird. Gabriel heißt er, zu Deutsch: „Meine Kraft ist Gott“.
Dass Jesus geboren wird – in Betlehem und bei uns – braucht ein ganz persönliches Ja. Marias Ja damals und unser Ja heute. Wir müssen es nicht in die Kaufhaus-Lautsprecher schreien oder an tausend Facebook-Freunde schicken. Wir dürfen unser Ja zum Leben ganz leise sagen – zu dem Engel, der auch zu uns kommt und uns fragt: Leise und höflich, aber nachdrücklich.

Einen schönen Sonntag und eine gute Weihnachtszeit
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Dritter Adventssonntag – 16./17.12.2017

Eingereicht von markus am 15. Dez 2017 - 05:00 Uhr

Johannes 1,6-8.19-28 - Wer bist du?
Die Frage, die die Priester und Leviten im heutigen Evangelium Johannes dem Täufer stellen – ich kann sie mir auch selbst stellen: Wer bin ich?
Wer bin ich – heute am dritten Advent, wenige Tage vor Weihnachten?
Was ich bin, bin ich immer in Beziehung zu anderen.
Diese Besonderheit zeichnet auch die Antwort des Johannes aus. Als er gefragt wird, ob er der Messias, Elija oder ein anderer Prophet sei, lautet seine Antwort knapp und bündig: Nein.
Wer er ist, erklärt er in seiner Beziehung zu Jesus: Wegbereiter für ihn und nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Wer bin ich? Antworte ich heute im Blick auf meine Beziehung zu Jesus, möchte ich sagen: Ich hoffe, dass ich ihm vielleicht auch ein klein wenig den Weg bereiten kann, weil mein Leben Zeugnis von ihm ablegt.
Ich hoffe, dass ich seine Gegenwart in diesen Tagen erfahre und dass er mir gnädig ist. Ich hoffe, dass die Taufe, die ich empfangen habe, in mir lebendig ist – und ein unzerstörbares Band zwischen Jesus und mir.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams

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Zweiter Adventssonntag – 09./10.12.2017

Eingereicht von markus am 08. Dez 2017 - 16:39 Uhr

Markus 1,1-8 – Gleich zu Beginn ist im heutigen Evangelium zweimal von Anfängen die Rede: Zunächst heißt es „Anfang des Evangeliums“, und gleich danach: „Es begann …“.
Irgendetwas muss also mit diesem Anfangen und Beginnen besonders wichtig gewesen sein, und es war ja tatsächlich das erste Mal, dass eine derartige Lebensbeschreibung Jesu „Evangelium“, „Frohe Botschaft“ genannt wurde.
Bemerkenswert ist auch, dass das deutsche Wort „anfangen“ von der Wortwurzel her mit „anfachen“ zu tun hat. Ein solcher Anfacher, ein Zündler, ein Feuriger war Johannes der Täufer, dem diese erste Szene des Markusevangeliums gewidmet ist. Er ist der Vorläufer, der Bote, der Wegebahner und Wegbereiter für Jesus.
Johannes war eine kantige und zugleich faszinierende Gestalt. An mehreren Stellen in der Bibel hören wir, wie er Menschen zur Veränderung aufruft und aufrüttelt, sie konfrontiert und beinahe beschimpft – und dennoch kommen sie in Scharen zu ihm hinaus in die Wüste. Johannes wird nicht müde, immer wieder auf die Freiheit zur Veränderung und auf Jesus, auf den Größeren, hinzuweisen und tatsächlich: Erst danach kommt Jesus.
Vielleicht braucht Jesus auch heute noch solche Menschen wie Johannes. Und vielleicht liegt darin tatsächlich auch heute noch ein besonderes Glück: Wegebahner und Wegbereiterin für ihn zu sein.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Erster Adventssonntag – 02./03.12.2017

Eingereicht von markus am 02. Dez 2017 - 14:09 Uhr

Markus 13,24-37 - Muss das denn sein? Diese harschen, erschreckenden Worte zum Beginn des Advents? Diese Zeit soll doch schön sein, ein bisschen sentimental, gemütlich, ruhiger, friedlicher.
Das ganze Jahr leben wir in Hab-Acht-Stellung, weil so viel von uns gefordert wird, wir kaum Zeit zum Verschnaufen finden. Jetzt soll es ruhiger werden – und dann diese Aufforderung: Seid wachsam! Muss das sein?
Ja, es muss sein, gerade jetzt muss es sein, weil ich Gefahr laufe, eingelullt zu werden von mir selbst und allem um mich herum; gerade jetzt, wo ich hoch konzentriert und sensibel sein muss.
Gott kommt. Er ist vor zweitausend Jahren in Bethlehem Mensch geworden; er möchte täglich in meinem Leben präsent sein; er wird am Ende der Zeiten kommen.
Gott kommt, das darf ich nicht mit Friede, Freude, Eierkuchen zukleistern. Alle guten und schönen Bräuche und Traditionen haben ihr gutes Recht – als Hinweise auf das Wesentliche: Gott kommt.
Wenn ich mich von dieser Wahrheit prägen lasse, wenn ich sie annehme und sie mich verändert, dann darf ich das kommende Jahr auch mal kürzer treten.
Dann muss ich nicht allen Erwartungen genügen, nicht den eigenen und nicht denen anderer, dann darf ich auch mal Nein sagen, wenn es mir zu viel wird, weil ich das entscheidende Ja gesagt habe: Zu Gott, der immer wieder zu mir kommen möchte.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Christkönigssonntag – 25./26.11.2017

Eingereicht von markus am 24. Nov 2017 - 05:00 Uhr

Matthäus 25,31-46
So einfach ist es, das ewige Leben zu verlieren.
Wenn ich dieses Evangelium lese oder höre, gehen meine ersten Gedanken immer in die gleiche Richtung: Was habe ich alles nicht getan, wie oft habe ich versagt, als meine Liebe gefordert war? Und das Evangelium versetzt mich in Unruhe, auch ein wenig in Angst.
Doch ich kann meinen Standpunkt auch wechseln: So einfach ist es, das ewige Leben zu gewinnen. Und ich kann mich beim Lesen oder Hören des Evangeliums fragen: Was habe ich alles Gutes getan, wie oft habe ich geliebt? Nicht, um dann selbstzufrieden und genügsam die Hände zu verschränken oder mir auf die Schulter zu klopfen, sondern um weiter zu lieben, weiter Gutes zu tun. Weil es so einfach ist, das ewige Leben zu gewinnen.
In einem Werbespot sagt der BVB-Trainer Jürgen Klopp sinngemäß: Nicht die Angst zu verlieren, sondern die Lust am Gewinnen motiviert zu Höchstleistungen.
Die Lust daran, das ewige Leben zu gewinnen, motiviert mehr zu Liebe und Engagement, als die Angst es zu verlieren. Und macht viel mehr Freude.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


33. Sonntag im Jahreskreis – 18./19.11.2017

Eingereicht von markus am 17. Nov 2017 - 12:11 Uhr

Matthäus 25,14-30 - Nein, das ist kein Gleichnis, mit dem man ein ständiges Wachstum oder ein kapitalistisches Prinzip der Profitmaximierung begründen könnte.
Es ist ja nicht so, dass der arme Knecht sein Talent vergraben hat, weil er sich verweigern wollte. Nirgends ist von ihm zu hören: „Nein, da mache ich nicht mit!“ Jesus hat ihn zurechtgewiesen, weil er aus Angst gehandelt hat. Aus Angst, er könnte etwas verkehrt machen. Und weil er sich ein übles Bild von seinem Herrn gemalt hat. Ein Zerrbild, vor dem man nur Angst haben kann.
Jesus will uns zu verstehen geben: Wer sich ein Zerrbild von Gott macht, vor dem man nur Angst haben kann, der lebt verkehrt. Wer sich Gott so ausdenkt, dass er nur darüber wacht, ob wir etwas richtig machen und uns für unsere Fehler bestraft, der macht sich gerade damit schuldig.
Er steht dann am Ende vor Gott und sagt: „Sieh, meine Hände sind rein, ich habe nichts falsch gemacht.“ Und Gott wird ihm sagen: „Ja, aber deine Hände sind leer. Und damit hast du dein Leben verfehlt. Ich habe dich nicht dazu geschaffen, Fehler zu vermeiden. Ich habe dich in die Welt gestellt, damit du dich selbst riskierst und mit Freude deine Gaben einbringst.“

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


32. Sonntag im Jahreskreis – 11./12.11.2017

Eingereicht von markus am 09. Nov 2017 - 22:56 Uhr

Mt 25,1-13 - Das Verschieben und Vertrösten auf den morgigen Tag widerspricht dem Geist des Evangeliums. Es gibt so etwas wie die unwiederbringlich vertane Chance, vor allem wenn es um das Größte geht, was uns Menschen anvertraut ist: Gerechtigkeit, Frieden, nicht zu vergessen die Bewahrung der Schöpfung. Und auch die Barmherzigkeit!
Den "törichten" Jungfrauen ist das Öl ausgegangen, vor der Zeit. So stehen sie für alle Menschen, die an ihre Grenzen stoßen und sich mit Situationen des verfehlten Ziels und der geplatzten Träume auseinandersetzen müssen. Nicht selten ist es der Tod, der die endgültigen Grenzen setzt und kein Pardon kennt angesichts des Verpassten. "Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug." (Eph. 5,15).
Für den Menschen, der sich die im Matthäusevangelium überlieferten Worte des Herrn zu Herzen nimmt, geht es um eine von Zuversicht und Hoffnung erfüllte Wachsamkeit. Das Öl der Klugheit ist kein gehamsterter Vorrat, sondern eine Haltung der aufmerksamen Präsenz, in der Erwartung Gottes. Diese Wachsamkeit gilt es, gerade den Geringsten gegenüber zu üben, die keine Lobby haben und keine eigene Kraft, um auf sich aufmerksam zu machen.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


30./31. Sonntag im Jahreskreis – 28./29.10. und 04./05.11.2017

Eingereicht von markus am 27. Okt 2017 - 00:00 Uhr

Matthäus 22,34-40
Im ersten Hören dieses Evangeliums wehre ich mich: Lieben als Pflichtübung? Als Gebot, das es zu befolgen gilt? Wie soll das denn gehen?
Was sich der fragende Schriftgelehrte wohl dachte? Vielleicht: Mist, der Trick hat nicht geklappt? Das Gebot stand ja im Gesetz – mit Hunderten anderer. Aber nun weiß er, was er als gottesfürchtiger Gläubiger zu tun hat: Lieben! Sonst nichts.
Ob Jesus ihm wohl mit einem Augenzwinkern geantwortet hat? Lieben musst du, dann klappt es auch mit den Geboten!
Dann brauchst du dir über Wichtigkeiten und Reihenfolgen gar keine Gedanken mehr zu machen, und eure ewigen Streitigkeiten über Spitzfindigkeiten sind auch völlig unnötig.
Wer Gott und die Menschen liebt, tut das Richtige, auch wenn er sich vielleicht mal vergaloppiert. Und wer alles richtig macht, dabei aber keinen Funken Leidenschaft für die Leidenden hat, der steht am Ende mit leeren Händen da.
Liebevoll zu werden, nicht pflichteifrig – darum geht es Jesus. So ist er.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams

Gräbersegnungen in der Pfarreiengemeinschaft

Am Hochfest Allerheiligen, Mittwoch, 01.11.,

  • Friedhof St. Peter und Paul: 15:00 Uhr Festhochamt mit Totengedenken in der Kirche St. Peter und Paul, anschließend die Gräbersegnung


Am Sonntag, 05.11., sind die Gräbersegnungen auf den übrigen Friedhöfen der Pfarreiengemeinschaft:

  • Friedhof Harderberg nach dem Hochamt mit Totengedenken um 9:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Frieden,
  • Parkfriedhof um 15:30 Uhr in der Kapelle des Parkfriedhofes, beginnend mit einer Andacht,
  • Kolumbarium Heilig Geist, Hochamt mit Totengedenken um 9:30 Uhr und anschließend Segnung der Urnengräber
  • Waldfriedhof Kloster Oesede um 15:30 Uhr Andacht zum Totengedenken in der Johanneskirche, anschließend Gräbersegnung auf dem Waldfriedhof.



29. Sonntag im Jahreskreis – 21./22.10.2017

Eingereicht von markus am 23. Okt 2017 - 19:31 Uhr

Matthäus 22,15-21 - Ist es ein Wettbewerb an Schlauheit, ja beinahe an Gerissenheit, wer wen „über den Tisch ziehen“ kann?
Jesus hat wieder einmal Debatten mit den Pharisäern, wieder einmal wollen sie ihm „einen Strick drehen“, und wieder einmal lässt sich Jesus nicht in die Falle locken, sondern findet eine ganz neue, unerwartete Antwort.
Glaube und Argumentation, Glaube und Intelligenz sind also keine Gegensätze, und auch Glaube und eigener Standpunkt zu politischen Obrigkeiten sind keine Gegensätze.
Selbstverständlich wissen wir, dass Jesus den damals herrschenden politischen Kräften sehr kritisch gegenüberstand (gerade, weil er deren Macht wohl gut genug kannte), aber darauf lässt er sich in diesem Gespräch gar nicht wirklich ein.
Er lenkt den Blick auf andere Wichtigkeiten: „Gebt Gott, was Gott gehört!“ Das ist eine Richtigstellung, die aufhorchen und aufatmen lässt, die Herz und Blick und Ausrichtung wieder klar werden lässt.
Politische Gegebenheiten sind wichtig – das ist keine Frage. Aber Gott nicht gegen Politik auszuspielen und ihn vor allem nicht aus dem Blick zu verlieren – darin liegt wohl die noch größere, alles entscheidende Freiheit.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


28. Sonntag im Jahreskreis – 14./15.10.2017

Eingereicht von markus am 12. Okt 2017 - 19:40 Uhr

Matthäus 22,1-14 - Hätte Gott seine Einladung doch über Facebook verschickt!
Sie erinnern sich vielleicht noch an die Geschichte eines jungen Mädchens, das vor ein paar Jahren ihre Freundinnen und Freunde über Facebook zu sich nach Hause eingeladen, dabei aber vergessen hat, die Einladung nur für ihren Freundeskreis im Internet sichtbar zu machen.
Mehrere tausend Jugendliche standen am betreffenden Tag vor der Tür, und der Tumult musste von der Polizei aufgelöst werden.
Wenn so viele heute uneingeladen kommen, ist da Jesu Gleichnis nicht völlig unglaubwürdig?
Jesus erzählt hier eine Befreiungsgeschichte und trifft damit den Nerv auch unserer Zeit. An die Menschen ergeht die Einladung, einmal aus dem engen Korsett von Arbeit und Geschäft auszubrechen.
Wie viele sind dazu heute wirklich bereit? Selbst unsere Feste sind doch häufig festen Regeln unterworfen, sei es der Karneval, das Schützenfest oder auch unsere kirchlichen Feiern.
Spontaneität erschrickt. Zugleich machen Menschen immer wieder die Erfahrung, dass die ungeplanten Feiern oft die schönsten sind. Vielleicht ist es so auch mit der Gottesbegegnung.
Spontan einen Menschen besuchen, ungeplant zum stillen Gebet in eine Kirche gehen – Gottes Einladung gilt immer, für ihn kommen wir nie zur falschen Zeit

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams

Gräbersegnungen in der Pfarreiengemeinschaft

Am Hochfest Allerheiligen, Mittwoch, 01.11.,

Friedhof St. Peter und Paul: 15:00 Uhr Festhochamt mit Totengedenken in der Kirche St. Peter und Paul, anschließend die Gräbersegnung

Am Sonntag, 05.11., sind die Gräbersegnungen auf den übrigen Friedhöfen der Pfarreiengemeinschaft:

Friedhof Harderberg nach dem Hochamt mit Totengedenken um 9:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Frieden,

Parkfriedhof um 15:30 Uhr in der Kapelle des Parkfriedhofes, beginnend mit einer Andacht,

Kolumbarium Heilig Geist, Hochamt mit Totengedenken um 9:30 Uhr und anschließend Segnung der Urnengräber

Waldfriedhof Kloster Oesede um 15:30 Uhr Andacht zum Totengedenken in der Johanneskirche, anschließend Gräbersegnung auf dem Waldfriedhof.


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