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60 drunter und drüber

60 drunter und drüber: Harderberger Senioren feierten Sommerfest mit Br. Marco

Eingereicht von dh am 27. Aug 2017 - 12:26 Uhr

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Zu Beginn des jährlichen Sommerfestes versammelten sich 65 Teilnehmer/innen am 16.8.2017 am neu errichteten „Felsenmeer“, das auf der Fläche zwischen Grundschule Harderberg und dem Vereinsheim des SV Harderberg liegt. Bruder Marco Nobis ofm war in seiner Funktion als neuer Pastoraler Mitarbeiter auch eingeladen. Das Felsenmeer ist eine attraktive Spielzone,

Zu Beginn des jährlichen Sommerfestes versammelten sich 65 Teilnehmer/innen am 16.8.2017 am neu errichteten „Felsenmeer“, das auf der Fläche zwischen Grundschule Harderberg und dem Vereinsheim des SV Harderberg liegt. Bruder Marco Nobis ofm* war in seiner Funktion als neuer Pastoraler Mitarbeiter auch eingeladen.- Das Felsenmeer ist eine attraktive Spielzone, die von dem neu gegründeten Verein „Harderberger Bürger aktiv“ im Rahmen des Bürgerfonds-Projekts „Felsenmeer und Soccer-Spielfeld“ für die Kinder der Schule Harderberg realisiert wurde (Soccer ist das amerikanische Wort für Fußball). Das Felsenmeer bietet neben den Klettermöglichkeiten auf den rundlichen Findlingen und an der Kletterwand einen Tischtennisbereich sowie einen Betonrohr-Tunnel. Wenn die naturnahe Bepflanzung abgeschlossen sein wird, dürfte es toll aussehen! - Nach der eingehenden Besichtigung gingen alle Teilnehmer den grünen Wanderweg hoch zum Pfarrsaal der Kirche St. Maria Frieden. Bei einem erfrischenden Getränk und nach der Begrüßung durch Monika Tiemann stellte sich der 27-jährige Bruder Marco der Seniorengemeinschaft 60 d & d als „Neuling“ der PGGO vor. – Er sei als gebürtiger Rheinländer ein waschechter Kölner und lebe nun seit gut einem halben Jahr in Holzhausen. Neben dem ‚Schulbesuch in Köln-Sülz war er in der Pfarrei St. Nikolaus 15 Jahre Meßdiener und 10 Jahre Pfadfinder. Nach seiner Schulzeit habe er dreieinhalb Jahre an der Kath. Hochschule in Köln Soziale Arbeit studiert. Nach seinem Eintritt in den Franziskanerorden im Herbst 2014 habe er zunächst als Postulant in drei unterschiedlichen Praktika (Suppenküche für Bedürftige, Kinderhospiz, Schulsozialarbeit) mit Menschen zusammenarbeiten dürfen. Sein Noviziat habe er bei den österreichischen Franziskanern in seiner zweiten Heimat Südtirol verbracht. Nach Ablegung seiner Erstprofess war er - vom Kloster Ohrbeck aus - als Sozialpädagoge tätig. Vor seinem Start in der PGGO am 1. Mai dieses Jahres hat er als Erzieher einer Wohngruppe beim Jugendhof Obermeyer in Hagen gearbeitet. - Zu dem nun anstehenden Grillen hatten fleißige Frauen wunderbare Salate gezaubert, die natürlich großen Zuspruch fanden. Die leckeren Würste – frisch vom draußen stehenden Grill – brachte Kümmerin Monika direkt an die Tische. Bei Bier & Co. und heiterer Stimmung genossen alle die aufgetischten Köstlichkeiten. Als danach Monika und Günther Kassen zum großen Bingo-Spiel mit tollen Preisen aufriefen, war eine spannungsgeladene Atmosphäre spürbar. Der absolut lustige Höhepunkt war aber die Verleihung der Preise. Große Lacherfolge erntete Günther, wenn er zum Beispiel beim Gewinn einer „Putzhilfe“ ein Brillentuch überreichte oder er anstelle eines „Wagenschlüssels“ den Chip für einen Einkaufswagen übergab. So war auch ein „Unikat zum Einholen“ ein aus einem Hungertuch genähter Einkaufsbeutel. Erst nach einem längeren urgemütlichen Plausch rüsteten sich die Teilnehmer/innen zum Heimweg. Alle waren sich einig, daß Bruder Marco ein sympathischer Mann sei, der „mit beiden Beinen mitten im Leben steht“!

* ofm ist die Abkürzung für "ordo fratrum minorum" (nach St. Franziskus von Assisi)