Kindergartenalltag

Das kommt im Kindergartenalltag vor

7:30 Uhr
In der Sonderöffnungszeit treffen sich alle Kinder der drei Gruppen, die dazu angemeldet sind, im Gruppenraum im Keller. Dort können Sie Gesellschaftsspiele spielen oder im Bällebad toben.

8:00 Uhr
Die Kinder treffen sich in den drei Gruppenräumen zum Freispiel*.
Während des Vormittags kommen wir für ca 30 Minuten zu einem Stuhlkreis zusammen, wo wir Lieder singen; Gespräche führen; Kreisspiele spielen; Sachinformationen zu den Projekten und Geschichten hören. In jeder Gruppe gibt es einen Esstisch, an dem die Kinder während des Freispiels frühstücken können. Je nach Wetterlage gehen wir mit der Gruppe nach draußen. Eine Stunde des Vormittags können Nebenräume des Kindergartens von jeder Gruppe genutzt werden.

13:00 Uhr
Einige Kinder werden von ihren Eltern abgeholt. Alle anderen nutzen die Sonderöffnungszeiten und werden weiter betreut.

*Das Freispiel
Das Freispiel ist eine Zeit am Vormittag, in der die Kinder selbst entscheiden, wann, wo und was sie spielen wollen.
Um einen Spielort zu wechseln, räumen sie ihren Platz auf.

In Dreiergruppen können die Kinder im Außengelände, im Snoezelraum, im Flur und im Bewegungsraum spielen und Erfahrungen sammeln.
Es gibt Projektwochen zu unterschiedlichen Themenbereichen (z. B. Wasser, Erde, Krankenhaus, Feuerwehr, Tierwelt, Bäckerei), Geschichten, Gesellschaftsspiele, Kreativitätsangebote u.v.m.
Da die Situationen und Jahreszeiten wechseln, werden sie unterschiedlich gestaltet.

 

Einleben von neuen Kindern

Schnuppertage
Der Tag der Aufnahme wir von vielen Kindern mit Freude und Spannung erwartet.
Schon vor den Ferien bieten wir einen Schnuppernachmittag an; dort lernen die Kinder die Erzieherin und den Gruppenraum kennen.
So haben sie einen ersten Eindruck vom „noch unbekannten“ Kindergarten.

Die erste Zeit
Um uns den Kindern an ihrem ersten Tag im Kindergarten ganz besonders persönlich zuwenden zu können, nehmen wir pro Tag und Gruppe nur zwei bis drei Kinder auf. Die Eltern können ihre Kinder in der Eingewöhnungszeit noch begleiten, und der Vormittag kann abgekürzt werden.
Da es mit Freunden leichter geht, kann in den ersten Monaten ein Kuscheltier oder ein anderes Spielzeug von zu Hause mitgebracht werden. Das erleichtert vielen Kindern den Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten.

Patenschaften
In jeder Gruppe wird von einem älteren Kind eine Patenschaft für ein „neues“ Kind übernommen. Es begleitet das neue Kind durch den Tagesablauf.
Neue Kinder lernen Vertrauen, ältere Kinder Verantwortung.
Freundschaften können entstehen und wachsen.